Altersvorsorge: Die Teilnahmequote von 100 Prozent muss erreicht werden
Gut 63 Prozent der Tarifbeschäftigten in den norddeutschen Chemieunternehmen nutzen bereits die besonderen Möglichkeiten der Chemie-Altersvorsorge und legen im Durchschnitt jährlich 957 Euro an zur Sicherung des eigenen Lebensstandards in späteren Rentenzeiten. Im bundesweiten Vergleich liegen sie damit an der Spitze, dennoch sind Dr. Jochen Wilkens, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes ChemieNord, und Ralf Becker, Leiter des IG BCE-Landesbezirks Nord, nicht zu-frieden: „Wir müssen erreichen, dass jeder Beschäftigte in unserer Branche die Chemie-Altersvorsorge nutzt, um dadurch seinen Lebensstandard im Alter halten zu können. -
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Soziale Marktwirtschaft: Auch heute noch ein Erfolgsmodell
Die 7. Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik widmeten sich am 21. Juni 2011 dem Thema "Soziale Marktwirtschaft: Verantwortungsvoll gestalten". Mehr als 170 Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft waren dazu ins Wiesbadener Kurhaus gekommen.
Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine Investition in die Zukunft
Das war der gemeinsame Tenor der 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer - allesamt Führungskräfte und Betriebsräte der Chemiebranche - bei der Veranstaltung in den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost in Halle, zu der im Februar 2010 der IG-BCE-Landesbezirk Nordost und der Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V. eingeladen hatten. Vor zwei Jahren hatten die Chemie-Sozialpartner mit dem Tarifvertrag "Lebensarbeitszeit und Demografie" Pionierarbeit geleistet. Das darin vereinbarte Handlungsfeld der "betrieblichen Gesundheitsförderung" soll künftig noch stärker durch konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Die Veranstaltung in den Kliniken Bergmannstrost zeigte, welche guten Beispiele es auf diesem Gebiet bereits gibt. -
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Ausbildungsniveau halten
Mit einem gemeinsamen Appell haben sich die Sozialpartner der chemischen Industrie in Nordrhein am 20. März 2009 an die Unternehmen der chemischen Industrie gewandt und diese dazu aufgefordert, die Ausbildungsanstrengungen der letzten Jahre auch angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise fortzusetzen und die Zahl der Ausbildungsplätze in 2009 nicht zurückzufahren. Eine Verminderung der angebotenen Ausbildungsplätze sei, so die Sozialpartner, der falsche Weg, da es in den kommenden Jahren aufgrund der demografischen Entwicklung zunehmend schwieriger werden wird, alle Ausbildungsstellen zu besetzen. Deshalb gelte es jetzt auszubilden, um für die Zukunft gerüstet zu sein.
Lebensarbeitszeit und Demografie
Auf Einladung des Arbeitgeberverbands Chemie Rheinland-Pfalz (AGVChemie) und des IG-BCE-Landesbezirks Rheinland-Pfalz / Saarland fand am 21. Oktober 2008 in Frankenthal eine gemeinsame Sozialpartner-Veranstaltung statt. Das Thema: Lebensarbeitszeit und Demografie. Vertreter von AGV Chemie und der Gewerkschaft, Praktiker aus den Betrieben aber auch Experten in Sachen Demografie diskutierten das Thema, das – nicht nur – durch den im vergangenen Jahr abgeschlossenen Tarifvertrag an Bedeutung gewinnt.
Ausbildungsmarketing und Qualitätssicherung in Ausbildung und Prüfung
Die Sozialpartnerschaft in der chemischen Industrie ist lebendig: Auf der diesjährigen Ausbildungstagung der Chemischen Industrie in Baden-Württemberg trafen sich am 25. Januar 2012 Betriebsräte, Ausbilder, Auszubildendenvertreter und Personaler in Mannheim. Bei der Roche Diagnostics konnten sie sich über die beispielhafte Ausbildung und das Ausbildungsmarketing des Pharma- und Diagnostics-Unternehmens informieren. Weitere Themen waren die sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Prüfung von Auszubildenden und die Qualitätssicherung in Ausbildung und Prüfung. -
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