Sozialpartner fordern verlässliches industriepolitisches Gesamtkonzept
Im Rahmen der diesjährigen GIBUCI-Veranstaltung in Norddeutschland haben der Arbeitgeberverband ChemieNord, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und der Verband der Chemischen Industrie, Landesverband Nord, zusammen mit über 30 Betriebsräten aus norddeutschen Chemieunternehmen eine Resolution zu den Sparbeschlüssen der Bundesregierung verabschiedet, die anschließend auch den Medien übergeben wurde. -
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Weitere Aktivitäten in Nord>>
Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine Investition in die Zukunft
Das war der gemeinsame Tenor der 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer - allesamt Führungskräfte und Betriebsräte der Chemiebranche - bei der Veranstaltung in den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost in Halle, zu der im Februar 2010 der IG-BCE-Landesbezirk Nordost und der Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V. eingeladen hatten. Vor zwei Jahren hatten die Chemie-Sozialpartner mit dem Tarifvertrag "Lebensarbeitszeit und Demografie" Pionierarbeit geleistet. Das darin vereinbarte Handlungsfeld der "betrieblichen Gesundheitsförderung" soll künftig noch stärker durch konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Die Veranstaltung in den Kliniken Bergmannstrost zeigte, welche guten Beispiele es auf diesem Gebiet bereits gibt. -
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Ausbildungsniveau halten
Mit einem gemeinsamen Appell haben sich die Sozialpartner der chemischen Industrie in Nordrhein am 20. März 2009 an die Unternehmen der chemischen Industrie gewandt und diese dazu aufgefordert, die Ausbildungsanstrengungen der letzten Jahre auch angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise fortzusetzen und die Zahl der Ausbildungsplätze in 2009 nicht zurückzufahren. Eine Verminderung der angebotenen Ausbildungsplätze sei, so die Sozialpartner, der falsche Weg, da es in den kommenden Jahren aufgrund der demografischen Entwicklung zunehmend schwieriger werden wird, alle Ausbildungsstellen zu besetzen. Deshalb gelte es jetzt auszubilden, um für die Zukunft gerüstet zu sein.
Demografie und zukünftiger Fachkräftebedarf
Rund hundert Ausbilder, Jugendausbildungsvertreter, Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit und Berufsschulen nahmen an der Ausbildungskonferenz der baden-württembergischen chemischen Industrie am 20. Januar 2009 in Karksruhe teil. Nach 1996, 2000 und 2004 war dies bereits die vierte Konferenz der Chemie-Sozialpartner mit dem Ziel, die Berufsausbildung in der Chemie-Branche zu fördern. Das Motto "Demographie und zukünftiger Fachkräftebedarf" sollte den Blick für die Zukunft schärfen.-
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Lebensarbeitszeit und Demografie
Auf Einladung des Arbeitgeberverbands Chemie Rheinland-Pfalz (AGVChemie) und des IG-BCE-Landesbezirks Rheinland-Pfalz / Saarland fand am 21. Oktober 2008 in Frankenthal eine gemeinsame Sozialpartner-Veranstaltung statt. Das Thema: Lebensarbeitszeit und Demografie. Vertreter von AGV Chemie und der Gewerkschaft, Praktiker aus den Betrieben aber auch Experten in Sachen Demografie diskutierten das Thema, das – nicht nur – durch den im vergangenen Jahr abgeschlossenen Tarifvertrag an Bedeutung gewinnt.
Überwältigendes Interesse an Sozialpartner-Veranstaltung
Mehr als 160 Interessierte – Unternehmer, Personalverantwortliche und Betriebsräte – waren zur Sozialpartnerveranstaltung zum Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ nach Karlsruhe gekommen. „Der Tarifvertrag ist ein Projekt-Tarifvertrag“ – so charakterisierte ihn Gerhard Schäferkord, Hauptgeschäftsführer des agvChemie. „Wir haben Aufträge erhalten, keine fertigen Muster“. Ein partnerschaftliches Zusammenarbeiten bei der Umsetzung sei notwendig – auch sei der Tarifvertrag eine Generationenvereinbarung und langfristig angelegt – mindestens bis 2015. -
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