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Der Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ in der Umsetzung

Mit der Lebensarbeitszeit Zukunft gestalten

Im Frühjahr 2008 haben die Chemiearbeitgeber mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) einen neuen und zukunftsweisenden Tarifvertrag abgeschlossen: „Lebensarbeitszeit und Demografie“ ist sein Titel. Der Tarifvertrag sieht vor, dass mithilfe betrieblicher Demografieanalysen die kritischen personalpolitischen Handlungsfelder im Unternehmen zunächst identifiziert und dann daraus die notwendigen Konsequenzen gezogen werden – beispielsweise altersgerechte Arbeitsgestaltung, betriebliche Gesundheitsförderung, Weiterbildung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ein wichtiger Bestandteil des Tarifvertrages: Ab dem 1. Januar 2010 steht ein jährlicher Demografiebeitrag zur Verfügung, der für verschiedene Zwecke der Gestaltung der Lebensarbeitszeit - im Einverständnis der Betriebsparteien - verwendet werden kann.

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Konferenz zur Förderung der Berufsausbildung

Demografie und zukünftiger Fachkräftebedarf

Baden-Württemberg
Foto: Farnz Fluegl - fotolia.com

Rund hundert Ausbilder, Jugendausbildungsvertreter, Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit und Berufsschulen nahmen an der Ausbildungskonferenz der baden-württembergischen chemischen Industrie am 20. Januar 2009 in Karksruhe teil. Nach 1996, 2000 und 2004 war dies bereits die vierte Konferenz der Chemie-Sozialpartner mit dem Ziel, die Berufsausbildung in der Chemie-Branche zu fördern. Das Motto "Demographie und zukünftiger Fachkräftebedarf" sollte den Blick für die Zukunft schärfen.

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agvChemie / IG-BCE-Baden-Württemberg

Überwältigendes Interesse an Sozialpartner-Veranstaltung

Baden-Württemberg
Foto: endostock - fotolia.com

Mehr als 160 Interessierte – Unternehmer, Personalverantwortliche und Betriebsräte – waren zur Sozialpartnerveranstaltung zum Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ nach Karlsruhe gekommen. „Der Tarifvertrag ist ein Projekt-Tarifvertrag“ – so charakterisierte ihn Gerhard Schäferkord, Hauptgeschäftsführer des agvChemie. „Wir haben Aufträge erhalten, keine fertigen Muster“. Ein partnerschaftliches Zusammenarbeiten bei der Umsetzung sei notwendig – auch sei der Tarifvertrag eine Generationenvereinbarung  und langfristig angelegt – mindestens bis 2015.

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Runder Tisch für Arbeitsmarktfragen

Sozialpartner einig: Ausbildungstarifvertrag übererfüllt

Baden-Württemberg
Quelle: agvChemie

agvChemie und IG BCE waren sich einig: Der Chemie-Tarifvertrag "Zukunft durch Ausbildung" bleibt ein Erfolgsmodell. Das stellten Gerhard Schäferkord, agvChemie-Hauptgeschäftsführer, und Ralf Stockheim, Landesbezirksleiter der IG BCE in Baden-Württemberg, fest. In der jüngsten Sitzung des gemeinsamen „Runden Tisches für Arbeitsmarktfragen“ wurden die Ergebnisse des Tarifvertrages erörtert. Danach haben die Unternehmen im Land 2008 ihr Angebot an neuen Ausbildungsplätzen gegenüber dem Vorjahr nochmals um 1,4 Prozent auf 1078 erhöht.

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GIBUCI: Betriebsräte informierten sich in Mannheim:

Energie ist ein entscheidender Erfolgsfaktor

Baden-Württemberg
Foto: Fehler

Die wirtschaftliche Zukunft wird immer stärker von der Verfügbarkeit und den Kosten für Energie bestimmt – darin waren sich die Teilnehmer der baden-württembergischen GIBUCI-Veranstaltung 2008 in Mannheim einig. GIBUCI ist die Gesellschaft zur Information von Betriebsräten über Umweltschutz in der chemischen Industrie.Mehr als zwanzig Betriebsräte bekamen mit zahlreichen Vorträgen und einem praxisnahen Einblick in das Energiemanagement bei der Roche Diagnostics GmbH in Mannheim ein interessantes Programm geboten.

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