ChemieNord - Arbeitgeberverband für die chemische Industrie in Norddeutschland e.V.
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Altersvorsorge: Die Teilnahmequote von 100 Prozent muss erreicht werden
Gut 63 Prozent der Tarifbeschäftigten in den norddeutschen Chemieunternehmen nutzen bereits die besonderen Möglichkeiten der Chemie-Altersvorsorge und legen im Durchschnitt jährlich 957 Euro an zur Sicherung des eigenen Lebensstandards in späteren Rentenzeiten. Im bundesweiten Vergleich liegen sie damit an der Spitze, dennoch sind Dr. Jochen Wilkens, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes ChemieNord, und Ralf Becker, Leiter des IG BCE-Landesbezirks Nord, nicht zufrieden: „Wir müssen erreichen, dass jeder Beschäftigte in unserer Branche die Chemie-Altersvorsorge nutzt, um dadurch seinen Lebensstandard im Alter halten zu können. " -
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Demografischer Wandel erfordert Maßnahmen für die Personalpolitik
Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind bereits auf dem Arbeitsmarkt zu spüren und viele Unternehmen richten derzeit ihre Personalpolitik auf die geänderten Verhältnisse aus. Als Bestandteil des Tarifvertrags „Lebensarbeitszeit und Demografie“ haben die Sozialpartner in der chemischen Industrie bereits 2008 eine sogenannte „Chemieformel zum demografischen Wandel“ entwickelt, die Maßnahmen zur alters- und gesundheitsgerechten Gestaltung von Arbeitsprozessen und Qualifizierungsmaßnahmen während des gesamten Arbeitslebens vorsieht. Im Rahmen einer Sozialpartnerveranstaltung im Oktober 2010 in Hannover haben der Arbeitgeberverband ChemieNord und die IG BCE Landesbezirk Nord jetzt die entsprechenden Handlungsfelder Arbeitszeitgestaltung, Qualifizierung und Wissenstransfer gemeinsam analysiert und dabei konkrete Handlungshilfen für die Gestaltung dieser Handlungsfelder in den Unternehmen aufgezeigt. -
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Sozialpartner fordern verlässliches industriepolitisches Gesamtkonzept
Im Rahmen der diesjährigen GIBUCI-Veranstaltung in Norddeutschland haben der Arbeitgeberverband ChemieNord, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und der Verband der Chemischen Industrie, Landesverband Nord, zusammen mit über 30 Betriebsräten aus norddeutschen Chemieunternehmen eine Resolution zu den Sparbeschlüssen der Bundesregierung verabschiedet, die anschließend auch den Medien übergeben wurde. -
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Neues Projekt fördert die betriebliche Sozialpartnerschaft
Der Arbeitgeberverband ChemieNord hat im April 2010 gemeinsam mit der IG BCE, Landesbezirk Nord ein Projekt gestartet, das zu weiteren Verbesserungen der sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit auf betrieblicher Ebene führen soll. Es greift damit wesentliche Aspekte des Wittenberg-Prozesses auf. Das Projekt wird in Kooperation mit der ChemieNord-Akademie und der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen durchgeführt. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem der Aufbau eines Netzwerks zwischen den Teilnehmern aus den Unternehmen, das sowohl die betrieblichen als auch die überbetrieblichen Arbeits-, Austausch- und Verhandlungsbeziehungen fördern soll.
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Umsetzung des Wittenberg-Prozess beginnt im Norden
„Dieser Termin ist extrem wichtig für uns und ich bin mir sicher, dass wir heute wichtige ergänzende Impulse zu den bereits bestehenden Grundsätzen in unserem Unternehmen erarbeiten werden.“ Mit dieser klaren Zielvorgabe begrüßte Werner zu Jeddeloh, Holding-Geschäftsführer der Büsing & Fasch GmbH & Co. KG, im November 2009 über 20 Personalleiter, Betriebsräte sowie weitere Geschäftsführer und Gesellschafter des Unternehmens zu einem eintägigen Workshop in Oldenburg, an dem außerdem Dr. Jochen Wilkens, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes ChemieNord, und Ralf Becker, Leiter des IG BCE-Landesbezirks Nord, teilnahmen. Und das mit gutem Grund, denn Thema des Workshops war die Umsetzung des so genannten Wittenberg-Prozesses auf der betrieblichen Ebene.
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Gemeinsames Ausbildungsforum der Chemie-Sozialpartner im Norden
Der Arbeitgeberverband ChemieNord und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Landesbezirk Nord, haben am 27. Oktober 2009 ein erstes gemeinsames „Ausbildungsforum“ in Wilhelmshaven durchgeführt. Im Mittelpunkt der Sozialpartnerveranstaltung standen die Sicherung des qualifizierten Facharbeiternachwuchses unter den erschwerten Bedingungen des demografischen Wandels sowie die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise auf die norddeutschen Küstenstandorte. In Vorträgen und im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurde das Thema Ausbildung mit seinen zahlreichen Facetten umfassend beleuchtet.
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"Marktplatz der Innovationen": Die Chemie bietet die Zukunftslösungen
Chemie, das ist eine spannende Wissenschaft, deren Geheimnisse sich nicht immer auf den ersten Blick erschließen lassen. Doch fest steht: Die Chemie ist ein Problemlöser und ein Weltverbesserer. Ohne Chemie ist unser heutiger Lebensstandart nicht denkbar. Alle Verfahren, die beispielsweise zur Einsparung von Energie oder zur Rettung des Klimas entwickelt werden, brauchen die Chemie. Welche Innovationsfähigkeit die chemische Industrie bereits besitzt, zeigten der Verband der chemischen Industrie, Landesverband Nord (VCI Nord), der Arbeitgeberverband ChemieNord und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie am 13. Mai 2009 in einer gemeinsamen Veranstaltung in Hannover.
Weichenstellung für eine gemeinsame Industrie- und Energiepolitik
Der VCI Nord sowie die Chemie-Sozialpartner IG BCE Landesbezirk Nord und der Arbeitgeberverband ChemieNord haben am 11. März 2009 in Hannover mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler über notwendige Weichenstellungen in der niedersächsischen Industrie- und Energiepolitik diskutiert. Im Verlauf der Veranstaltung, an der auch Vertreter der Energiewirtschaft und der Kommunen teilnahmen, wurde dem Minister ein gemeinsames Papier zu den „Eckpunkten einer nachhaltigen Industrie- und Energiepolitik für Niedersachsen“ übergeben und herausgestellt, dass in ganz Norddeutschland wichtige Investitionsvorhaben auf Eis liegen und teilweise in Frage gestellt werden, weil die politischen Rahmenbedingungen unklar sind.
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Erster Schritt zur Umsetzung des Wittenberg-Prozesses
Nachdem 250 Vertreter aus der chemischen Industrie ein Jahr lang in einer Workshop-Reihe in der Lutherstadt Wittenberg („Wittenberg-Prozess“) gemeinsame Leitlinien vorbereitet haben, verständigten sich Mitte 2008 der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) auf einen Ethik-Kodex für die Chemieindustrie. Als erster regionaler Chemie-Arbeitgeberverband hat ChemieNord dazu am 20. Januar 2009 einen wichtigen Schritt getan. Gemeinsam mit dem Landesbezirk Nord der IG BCE lud der Verband zu einer Sozialpartnerveranstaltung nach Hannover ein.
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