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		<title>News Chemie Sozialpartner</title>
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			<title>News Chemie Sozialpartner</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 02 Apr 2012 13:14:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Betreuungsgeld setzt falsche Anreize</title>
			<link>http://www.chemie-sozialpartner.de/news/newsdetails/article//betreuungsgeld-setzt-falsche-anreize/</link>
			<description>Die Chemie-Sozialpartner IG BCE und BAVC haben die aktuelle Diskussion um die Einführung eines...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Vorschlagskatalog haben BAVC und IG BCE in ihrem paritätisch besetzten Arbeitskreis „Chancengleichheit“ mit der Zielsetzung erarbeitet, wirksame Rahmenbedingungen für eine familienbewusste Gesellschaft zu schaffen. Die Notwendigkeit einer nachhaltigen Familienpolitik werde, so die Chemie-Sozialpartner, &quot;nicht nur, aber auch&nbsp; durch die demografische Entwicklung unterstrichen&quot;.
Mit ihrer Sozialpartnervereinbarung „Für eine chancengleiche und familienbewusste Personalpolitik“ haben IG BCE und BAVC bereits wichtige Bausteine entwickelt, den betrieblichen Akteuren und Akteurinnen Wege der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aufzuzeigen. Mit den gemeinsam erarbeiteten Vorschlägen wollen sie diese Bausteine für eine zukunftsorientierte Familienpolitik ergänzen.
<link fileadmin/user_upload/documente/diverse/Forderungskatalog_Unterstuetzungsleistungen.pdf - download "Initiates file download"><img alt="Initiates file download" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" />Geld, Zeit und Infrastruktur, die drei Stellschrauben der Familienpolitik - Vorschläge für familienbewusste Unterstützungsleistungen</link>
<link fileadmin/user_upload/documente/briefe/Schreiben_BM_Schroeder.pdf - download "Initiates file download"><img alt="Initiates file download" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" />Schreiben an Bundesministerin Kristina Schröder</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 13:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsamer Aufruf von BAVC und IG BCE zum Girls’ und Boys’ Day 2012</title>
			<link>http://www.chemie-sozialpartner.de/news/newsdetails/article//gemeinsamer-aufruf-von-bavc-und-ig-bce-zum-girls-und-boys-day-2012/</link>
			<description>Am 26. April 2012 findet zum zwölften Mal der Zukunftstag für Mädchen und zum zweiten Mal für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mehr als die Hälfte der männlichen Auszubildenden entscheidet sich für einen von zwanzig jungentypischen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger aus dem sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich ist darunter. Deshalb ist auch der Boys` Day, der am gleichen Tag wie der Girls` Day begangen wird, wichtig. Schüler können an diesem Tag Berufe kennenlernen, die sie sonst eher selten in Betracht ziehen, z.B. im Bereich Soziales wie z.B. Erziehung, Gesundheit und Pflege. Bei der ersten bundesweiten Veranstaltung 2011 haben rund 35.000 Jungen an über 4.000 Veranstaltungen in ganz Deutschland teilgenommen.
Mädchen starten gut in der Schule durch, kommen als Frauen in Technik, Naturwissenschaften, Forschung noch immer zu selten an. An der Spitze von Unternehmen sind sie kaum zu sehen. Studentinnen entscheiden sich für Sprachen oder Kunstgeschichte, Studenten für Informatik oder Maschinenbau. Ein Klischee? Fakt ist, dass Frauen in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen noch immer stark unterrepräsentiert sind. Teilweise liegt der Frauenanteil sogar deutlich unter zehn Prozent. Der Zukunftstag gibt den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die ganze Vielfalt der möglichen Ausbildungsberufe. In Workshops und bei Aktionen informieren sich die Schülerinnen über Ausbildungsberufe und Studiengänge in den Bereichen Handwerk, Technik, Naturwissenschaften und IT und probieren ihre Fähigkeiten aus. Das praktische Erleben steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Auch können sie weibliche Vorbilder in Führungspositionen kennenlernen. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und knüpfen erste Kontakte zu Personalverantwortlichen.<br /> <br />Unternehmen erschließen sich mit der Gruppe der Mädchen zur Nachwuchssicherung eine Per-sonalressource für die Zukunft. Sie erhalten eine hervorragende Gelegenheit zur Präsentation ihrer Organisation vor einer besonders neugierigen und praxisinteressierten Gruppe junger Besucherinnen. Zudem spricht der Erfolg für sich: Mehr als jedes fünfte Unternehmen, das den Girls' Day durchführte, erhielt Bewerbungen von Teilnehmerinnen.
Vor diesem Hintergrund rufen die Sozialpartner der chemischen Industrie - BAVC und IG BCE - Unternehmen auf, sich auch in diesem Jahr wieder an dem „Girls' und Boys' Day Zukunftstag" zu beteiligen und die gute Gelegenheit zu nutzen, den Nachwuchs für die vielfältigen Berufe in der Chemie zu begeistern.
Weitere Informationen zum Girls' und Boys' Day 2012 gibt es unter <link http://www.girls-day.de/ _blank external-link-new-window><img src="fileadmin/styles/01_layouts_basics/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="" width="14" height="10" />www.girls-day.de</link> und unter <link http://www.boys-day.de/ _blank external-link-new-window><img src="fileadmin/styles/01_layouts_basics/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="" width="14" height="10" />www.boys-day.de</link>.
<link fileadmin/user_upload/documente/diverse/girls-boys-day-2012.pdf _blank download "Initiates file download"><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" width="14" height="10" />Gemeinsamer Aufruf zum Girls' und Boys'-Day 2012</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 07:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wichtiger Kompromiss beim Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) erzielt</title>
			<link>http://www.chemie-sozialpartner.de/news/newsdetails/article//wichtiger-kompromiss-beim-deutschen-qualifikationsrahmen-dqr-erzielt-die-schulische-allgemeinbil/</link>
			<description>Auf Einladung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK) fand am 31. Januar 2012 in Berlin...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Demnach wird die schulische Allgemeinbildung vorerst nicht dem DQR zugeordnet. Duale Ausbildungsgänge mit zweijähriger Ausbildungsdauer werden dem Niveau 3, solche mit drei- bzw. dreieinhalbjähriger Dauer dem Niveau 4 zugeordnet. Dadurch wird die von den Chemie-Sozialpartnern kritisierte Höherbewertung des Abiturs gegenüber den hochqualifizierten Ausbildungsberufen in der chemischen Industrie (naturwissenschaftliche Labor- und Produktionsberufe, Elektro- und Metallberufe, Büroberufe uvm.) und die damit befürchtete Gefahr eines Attraktivitätsverlust der dualen Ausbildungsgänge abgewendet.
Darüber hinaus wurde entschieden, dass beruflich Qualifizierte auch das oberste Niveau erreichen können, ohne einen Studiengang besucht zu haben.
<link fileadmin/user_upload/documente/diverse/Spitzengespraech_KMK-BMBF_31-1-12.pdf _blank download "Initiates file download"><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Die Einigung im Wortlaut</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gelebte Sozialpartnerschaft</title>
			<link>http://www.chemie-sozialpartner.de/news/newsdetails/article//gelebte-sozialpartnerschaft/</link>
			<description>Am 16. Dezember 2011 trafen sich die Mitglieder des Sozialpartner-Gremiums „Europäische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gemeinsam soll so die Arbeit der Europäischen Betriebsräte und Betriebsräte bei europäischen Aktiengesellschaften besser verfolgt, Neuentwicklungen diskutiert und auch in Zukunft Handlungsempfehlungen gegeben werden. Das Gremium setzt sich aus je sechs haupt- und ehrenamtlichen Vertretern von BAVC und IG BCE zusammen, die aktiv in die Arbeit mit europäischen Arbeitnehmervertretungen eingebunden sind.
Wolfgang Goos, Hauptgeschäftsführer BAVC, und Ulrich Freese, stv. Vorsitzender der IG BCE, charakterisierten in ihren Eingangsstatements die Aufgaben des Gremiums und die Verantwortung der Sozialpartner für eine gute Entwicklung auf europäischer Ebene. Die Statements sind als Anlage beigefügt.
Frau Yvonne Trebinger, Regierungsdirektorin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, nahm als Gastreferentin an der Zusammenkunft teil und unterrichtete das Gremium über den Stand der Umsetzung der neuen europäischen EBR-Richtlinie sowohl in Deutschland wie auch in anderen EU-Mitgliedstaaten.
Bis auf Liechtenstein, Island und Luxemburg war die neue Richtlinie von allen Ländern innerhalb der EU und der EFTA im Dezember 2011 bereits umgesetzt worden. Derzeit gibt es fast 1.000 Eurobetriebsvereinbarungen in Europa, 176 davon in Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland. Aber bei insgesamt 370 Eurobetriebsräten ist die Geltung deutschen Rechts vereinbart. Diese Differenz erklärt sich durch die Unternehmen, die ihren Hauptsitz außerhalb der EU haben und deshalb ein Sitzland bestimmen müssen. Seriöse Schätzungen sagen, dass annähernd 18 Millionen Arbeitnehmer in Europa durch die fast 1.000 EBR’s vertreten werden. Auf EU-Ebene gibt es eine Koordinierungsgruppe der Mitgliedstaaten, die sich über die Umsetzung der Richtlinie austauscht. In der gemeinsamen Diskussion stellte sich heraus, dass jedoch weiterhin ein und dieselbe Richtlinienbestimmung, je nach nationalem Umsetzungsrecht, unterschiedliche rechtliche Konsequenzen haben kann. Frau Trebinger bemerkte, dass dies in der Koordinierungsgruppe durchaus besprochen wird, dass das die Umsetzung sozusagen umgebende jeweilige nationale Arbeitsrecht, aufgrund dessen diese Unterschiede auftreten können, aber nicht Thema der Koordinierungsgruppe ist.
Die praktische Handhabung der Information der europäischen und der nationalen Betriebsratsebene über ein und denselben Tatbestand, das Weiterbildungsangebot und der Umgang mit gemeinsamer Sprache und Verdolmetschung waren die wesentlichen weiteren Beratungsthemen in der internen Sitzung.
Eine mehr oder weniger zeitgleiche Information des EBR’s und der nationalen Betriebsräte führt nach wie vor in vielen Unternehmen zu Schwierigkeiten in der praktischen Handhabung, für die es jedoch, wie einige praktische Beispiele zeigten, durchaus Lösungsansätze gibt.
Wie in der Sozialpartner-Vereinbarung vorgesehen, haben BAVC und IG BCE über ihre Stiftung CSSA erste Weiterbildungsangebote entwickelt. Die Besonderheit dabei ist, dass sie sowohl den Mitgliedern der Europäischen Betriebsräte in der chemischen Industrie, wie auch EBR-Personal-verantwortlichen in den Unternehmen angeboten werden. Ein erstes Seminar zu interkultureller Kompetenz hat im Oktober 2011 bereits stattgefunden. Das nächste Seminar zu „Arbeitsbeziehungen in Frankreich“ wird im Juni 2012 stattfinden.
Alle Teilnehmer sind sich darüber einig, dass die Arbeit in der europäischen Arbeitnehmervertretung am besten laufen würde, wenn alle Beteiligten die gleiche Sprache sprechen würden. Das ist aber nicht der Fall und wird in Europa aufgrund der vielfältigen Kulturen auch nie der Fall sein. Die Diskussion ergibt, dass auch, trotz des einen oder anderen Sprachkurses zur Ermöglichung einer gewissen Basiskommunikation, eine professionelle Simultanübersetzung für die Arbeitssitzungen meistens weiterhin erforderlich bleiben wird. Auf Arbeitnehmerseite sollte allerdings Wert darauf gelegt werden, dass im Leitungsgremium (Steering Committee/geschäftsführenden Ausschuss) gute Englischkenntnisse der Mitglieder vorhanden sind bzw. die Bereitschaft vorhanden ist, die Kenntnisse so auszubauen, dass man hier für ad-hoc-Zusammenkünfte und Telefonkonferenzen oder den E-Mail-Verkehr nicht mehr unbedingt auf vollständige Verdolmetschung angewiesen ist. Nur so kann von Arbeitnehmerseite aus schnell reagiert werden und die Gestaltungsmöglichkeit erhöht sich.
Das Gremium wird sich im Dezember 2012 zur nächsten Sitzung treffen.
 
<link fileadmin/user_upload/documente/diverse/ebr-goos.pdf _blank>Statement Wolfgang Goos, Hauptgeschäftsführer BAVC</link>
<link fileadmin/user_upload/documente/diverse/ebr-freese.pdf _blank>Statement Ulrich Freese, stellvertretender Vorsitzender der IG BCE</link>
<link fileadmin/user_upload/documente/diverse/Arbeitsbeziehungen-Frankreich.pdf _blank>Arbeitsbeziehungen in Frankreich - Seminar-Auftakt der CSSA-Länderreihe, 20. Juni 2012</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 14:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bildungsrat Chemie zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR)</title>
			<link>http://www.chemie-sozialpartner.de/news/newsdetails/article//bildungsrat-chemie-zum-deutschen-qualifikationsrahmen-dqr-1/</link>
			<description>Der Bildungsrat Chemie, das sozialpartnerschaftliche Gremium von Bundesarbeitgeberverband Chemie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bildungsrat Chemie bewertet den Beschluss der KMK, die allgemeine Hochschulreife und die fachgebundene Hochschulreife auf Niveau 5 des DQR zuzuordnen, als kontraproduktiv und nicht akzeptabel.
Der Zuordnungsvorschlag der KMK ist weder inhaltlich unterlegt noch nachvollziehbar begründet. Das Abitur entspricht nicht den Kriterien, wie sie in der Matrix des DQR auf Niveau 5 beschrieben sind. Abiturient(inn)en weisen mit ihrem Schulabschluss nicht die Handlungskompetenzen im Sinne des Niveaus 5 des Deutschen oder des Europäischen Qualifikationsrahmens auf (so besitzen sie beispielsweise nicht die Fähigkeiten und Kenntnisse zur Führung von Teams). Das Ansinnen der Kultusminister reflektiert auch nicht die damit verbundenen Konsequenzen für das deutsche Qualifikations- und Beschäftigungssystem. Ihr Beschluss wird sich, sollte er so bestehen bleiben, äußerst negativ auf die Nachwuchssicherung sämtlicher Wirtschaftsbereiche und -sektoren auswirken. Es ist zu befürchten, dass die duale Berufsausbildung einen Attraktivitätsverlust erleiden wird. Es besteht die Gefahr, dass sich immer weniger junge Menschen mit allgemeiner Hochschulreife für eine berufliche Ausbildung entscheiden, wenn ihnen suggeriert wird, dass ihr Schulabschluss höherwertiger ist als ein Berufsabschluss. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des jetzt schon bestehenden Fachkräftemangels würde dies zu weiteren Fehlentwicklungen führen. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist auch in Zukunft auf gute beruflich qualifizierte Fachkräfte angewiesen.
Im Einklang deutscher und europäischer Bildungspolitik sollen Mobilität und Transparenz gefördert, die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Bildungsbereichen erhöht und die Gleichwertigkeit zwischen allgemeiner, hochschulischer und beruflicher Bildung verwirklicht werden. Hierauf zielt der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) ab. Im Erarbeitungsprozess zum DQR gab es einen breiten Konsens zwischen Bundesregierung, Kultusministerkonferenz, Hochschulrektorenkonferenz, Wirtschaftsministerkonferenz, Sozialpartnern, Wirtschaftsorganisationen und anderen wichtigen Akteuren des deutschen Bildungs- und Qualifizierungssystems. Die Matrix des DQR wird von all diesen Beteiligten als geeignete Grundlage für die weitere Erarbeitung akzeptiert.
Im Rahmen der Zuordnung von Qualifikationen haben sich Bundesregierung, Wirtschaftsministerkonferenz, Sozialpartner und Wirtschaftsorganisationen auf Grundlage der Beschreibung in der Matrix des DQR fachlich begründet positioniert: Qualifikationen der Allgemeinbildung und der beruflichen Erstausbildung sollen den Niveaus 1 bis 4, die der beruflichen Weiterbildung und akademischen Bildung den Niveaus 5 bis 8 zugeordnet werden. Diese Zuordnung steht im Einklang mit europäischen Entwicklungen.
Gerade die chemische Industrie mit ihren rund 550.000 Beschäftigten ist besonders von der demografischen Entwicklung und dem drohenden Fachkräftemangel betroffen. Die Sozialpartner der chemischen Industrie, BAVC und IG BCE, haben darauf mit den verschiedensten tarifpolitischen Instrumenten reagiert. Mit dem Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ haben die Chemie-Sozialpartner im April 2008 als eine der ersten Branchen in Deutschland einen Tarifvertrag abgeschlossen, der die Auswirkungen und Herausforderungen des demografischen Wandels aufgreift und den Unternehmen passgenaue Instrumente an die Hand gibt.
Mit dem Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“ wird bis 2013 die Beibehaltung der Ausbildungsaktivitäten der Chemie-Branche auf hohem Niveau festgeschrieben. Jährlich wird ein Ausbildungsplatzangebot von 9.000 Ausbildungsplätzen unterbreitet. Das Erreichen dieser hohen Zielzahl ist erheblich davon abhängig, dass die duale Berufsausbildung gesellschaftlich ihre hohe Anerkennung behält. Der KMK-Beschluss kann hingegen zu einer Abwertung der dualen Berufsausbildung in der öffentlichen Wahrnehmung führen.
Der Bildungsrat Chemie fordert, dass alle Qualifikationen entsprechend der Niveaubeschreibungen und unabhängig von Zugangsberechtigungen dem DQR zugeordnet werden. Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Lehrende und Lernende werden eine Höherbewertung von allgemeiner Hochschulreife und fachgebundener Hochschulreife im DQR-Niveau 5 nicht akzeptieren. Der Bildungsrat Chemie fordert die Kultusminister der Länder auf, die bisher erreichten Übereinstimmungen hinsichtlich der Zuordnungen im DQR, insbesondere mit Blick auf den Übergang vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem, nicht zur Disposition zu stellen. Die Bundesländer und die Ministerpräsidenten werden eindringlich darum gebeten, die Entscheidung der Kultusminister im Lichte ihrer wirtschafts- und bildungspolitischen Gesamtverantwortung zu überdenken und zu korrigieren. Es muss das gemeinsame Interesse aller Verantwortlichen sein, mit dem DQR ein in sich stimmiges Zuordnungssystem zu finden, das sowohl der Weiterentwicklung des gesamten Bildungssystems als auch der Orientierung aller Unternehmen, Lernenden und Arbeitnehmer/-innen dient.
Der Bildungsrat Chemie unterstützt nachdrücklich die Position der Bundesregierung und der Wirtschaftsministerkonferenz, wonach das Abitur dem Niveau 4 im DQR zugeordnet werden soll, und bittet beide, diese Position konsequent weiter zu vertreten. Er erwartet von den Ländern, dass der bisher beschrittene Weg der konsensualen Abstimmung aller Akteure im weiteren Erarbeitungsprozess des DQR wieder beachtet wird.
Wiesbaden, den 4. November 2011
Paritätischer Bildungsrat der Chemie-Sozialpartner (BAVC und IG BCE)
<link fileadmin/user_upload/documente/erklaerungen/stellungnahme_bildungsrat_chemie_DQR_2011.pdf _blank download "Initiates file download"><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Stellungnahme des Bildungsrates Chemie zur Bewertung des KMK-Beschlusses zum Deutschen Qualifikationsrahmen (PDF)</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>9.440 neue Ausbildungsplätze </title>
			<link>http://www.chemie-sozialpartner.de/news/newsdetails/article//9440-neue-ausbildungsplaetze-angebot-insgesamt-um-fast-10-prozent-gesteigert/</link>
			<description>Die Chemie-Industrie hat ihr tariflich gesetztes Ziel von 9.000 neu angebotenen Ausbildungsplätzen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Voscherau: „Investition in die Zukunft der Branche“</strong> <br />„Mit jedem Ausbildungsplatz schafft die Branche neue Perspektiven für junge Menschen – und investiert zugleich in die eigene Zukunft“, sagte Eggert Voscherau, Präsident des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC). „Wir sehen aber auch, dass es immer schwieriger wird, ausreichend Nachwuchs zu gewinnen. Deshalb werden die Chemie-Arbeitgeber ab Frühjahr 2012 mit der neuen Kampagne ‚Elementare Vielfalt‘ für eine Ausbildung in der Chemie werben.“
<strong>Vassiliadis: „Tarifvertrag ist eine Erfolgsstory“</strong> <br />„Die Chemie-Sozialpartner“, betonte der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis, „sind ihrer gesellschaftlichen und industriepolitischen Verantwortung gerecht geworden. Wir haben mit unseren Möglichkeiten dem Ausbildungsplatzmangel entgegengewirkt und für ein hohes Qualifikationsniveau in der Branche gesorgt. Zugleich leisten wir einen Beitrag, dem sich mittelfristig abzeichnenden Fachkräftedefizit vorzubeugen. Dieser Tarifvertrag ist eine Erfolgsstory.“
Der Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“ wurde 2003 abgeschlossen und seither mehrfach verlängert und ausgebaut. Das Abkommen läuft 2013 aus. Insgesamt befinden sich über 26.000 junge Menschen in der Ausbildung zu einem der über 50 naturwissenschaftlichen, technischen oder kaufmännischen Berufe in der chemischen Industrie. Zum Ausbildungsspektrum gehören neben anerkannten Ausbildungsberufen nach Berufsbildungsgesetz auch duale Studiengänge sowie Förder- und Integrationsmaßnahmen für Jugendliche, die bisher nicht ausbildungsreif sind.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 08:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr Erfolg durch Kooperation</title>
			<link>http://www.chemie-sozialpartner.de/news/newsdetails/article//studie-zur-leistungsfaehigkeit-der-sozialpartnerschaft-mehr-erfolg-durch-kooperation/</link>
			<description>Unternehmen mit einem ausgeprägt kooperativen Führungsstil sind eindeutig produktiver und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie Priddat weiter sagte, breite sich in den Wirtschaftswissenschaften und in der Organisationsforschung zunehmend die Erkenntnis aus, dass Kooperation ein elementarer sozialer Grundtatbestand sei. Priddat: &quot;Fairness und Kooperation stehen immer häufiger gleichberechtigt neben dem Interesse, den wirtschaftlichen Nutzen zu maximieren.&quot;
Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis würdigte die Studie als einen eindrucksvollen Beleg für den erfolgreichen sozialpartnerschaftlichen Weg in der chemischen Industrie. &quot;Die Sozialpartnerschaft hat gerade erst einen echten Härtetest überzeugend bestanden. Wir haben die schwerste Wirtschaftskrise in der Nachkriegszeit schnell und gut gemeistert und schon früh die Weichen für einen neuen Aufschwung gestellt. Sozialpartnerschaft trägt in der Krise wie in guten Zeiten. Sozialpartnerschaft, Mitbestimmung und Tarifautonomie gehören zu den wesentlichen Elementen der sozialen Marktwirtschaft.&quot;
Wolfgang Goos, neuer Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC), kommentierte: &quot;Kooperation ist entscheidend für die Bildung von Vertrauen und Akzeptanz. So war in der chemischen Industrie über die Jahre eine Entwicklung von Konfrontation über Kooperation zu Sozialpartnerschaft möglich.&quot; Heute verfüge die Chemie über das flexibelste Tarifsystem in der Bundesrepublik. &quot;Die Studie unterstreicht die Bedeutung eines kooperativen Miteinanders. Es geht darum, die Schnittmengen zu erkennen statt die Gegensätze zu überzeichnen.&quot;
Die umfangreiche Studie hat Birger P. Priddat im Auftrag der Chemie-Stiftung Sozialpartner Akademie (CSSA) angefertigt. Wie Priddat ausführte, eröffnen die Begriffe Fairness und Kooperation als &quot;Pfeiler einer neuen Wirtschaftsgesellschaft&quot; der Diskussion um die Mitbestimmung in Deutschland, aber auch in Europa, neue Perspektiven. Statt in ihr einen Zwang oder einen Hemmschuh in Sachen Effizienz zu sehen, sollten die Unternehmen die produktiven Potenziale einer Kooperation von &quot;Kapital und Arbeit&quot; erkennen. 
Ein kooperativer Führungsstil in Unternehmen steigere die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und binde sie erfolgreich an den jeweiligen Betrieb. Anders als viele Skeptiker meinen, vermeidet die Mitbestimmung laut Priddat beträchtliche Kosten, indem sie hilft, den Wert des Sozialkapitals in Unternehmen zu erhalten und zu mehren. Priddat: &quot;Mitbestimmung und damit die Kooperation muss das Management eines Unternehmens aktiv pflegen.&quot; 
Professor Gerhard Wegner, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts (SI) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover, sagte in seiner Rede, dass sich die Evangelische Kirche schon früh für die Mitbestimmung und eine &quot;wirkliche Partnerschaft zwischen allen Beteiligten in den Unternehmen&quot; stark gemacht habe. Wegner: &quot;Die Evangelische Kirche steht zur Mitbestimmung&quot;. Mit Hinweis auf die EKD-Denkschrift &quot;Gerechte Teilhabe&quot; aus dem Jahr 2006 betonte der SI-Direktor: &quot;Gerecht ist Gesellschaft dann, wenn sie niemanden ausgrenzt und möglichst vielen Menschen Anteil an den gesellschaftlichen Möglichkeiten verschafft.&quot; In diesem Sinne sei &quot;nur eine menschliche Firma eine wirklich produktive Firma&quot;.
*Birger P. Priddat: &quot;Leistungsfähigkeit der Sozialpartnerschaft in der Sozialen Marktwirtschaft&quot;, 364 Seiten, Metropolis-Verlag, Marburg 2011, 29,80 Euro, <link http://www.metropolis-verlag.de/ _blank external-link-new-window "www.metropolis-verlag.de/"><img complete="true" height="10" width="14" src="fileadmin/styles/01_layouts_basics/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="" />www.metropolis-verlag.de/</link>
Eine zweiseitige, vom Verfasser autorisierte Zusammenfassung der Studie mit den wichtigsten wissenschaftlichen Aussagen gibt es hier: <link fileadmin/user_upload/documente/cssa/cssa-studie_sozialpartnerschaft_2011_06_21.pdf _blank download "Initiates file download"><img complete="true" height="10" width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Auf dem Weg zur einer Wirtschaft der Kooperation</link>
<br />Zur CSSA: Die Chemie Stiftung Sozialpartner Akademie mit Sitz in Wiesbaden ist eine gemeinsame Stiftung der Chemiesozialpartner BAVC und IG BCE. Als Thinktank ergreift die CSSA in drei Handlungsfeldern Initiativen und treibt Diskussionen voran: demografischer Wandel, Weiterbildung und Wirtschaftsethik. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 12:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beruf und Familie: Chemie-Sozialpartner übernehmen Vorreiterrolle</title>
			<link>http://www.chemie-sozialpartner.de/news/newsdetails/article//chemie-sozialpartner-tagung-zur-vereinbarkeit-von-beruf-und-familie/</link>
			<description>Die Chemie-Sozialpartner streiten gemeinsam für familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Die im Jahr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf Grundlage der Sozialpartner-Vereinbarung wurden bislang über 100 betriebliche Regelungen abgeschlossen. Die Palette reicht von flexiblen und familienfreundlichen Arbeitszeiten über die Unterstützung bei der Kinderbetreuung bis hin zur Hilfe bei der Pflege von Angehörigen. Fünf Jahre nach Unterzeichnung der Vereinbarung haben die Chemie-Sozialpartner am&nbsp;13. Mai 2011&nbsp;in Berlin eine Zwischenbilanz gezogen und zugleich den Blick in die Zukunft gerichtet.
Bundesfamilienministerin <b>Kristina Schröder</b> unterstrich auf der Tagung: „Familienfreundlichkeit und Chancengerechtigkeit sind im schärfer werdenden Wettbewerb um neue Fachkräfte ein großer Vorteil für jedes Unternehmen. Und sie bieten Eltern die Möglichkeit, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Deshalb habe ich im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Deutschen Industrie und Handelskammertag eine Initiative für familienfreundliche Arbeitszeiten gestartet. Mit dem Ausbau der Kitaplätze und dem Elterngeld bietet die Politik Eltern weitere wichtige Unterstützung an. Zudem will ich mit der neuen Familienpflegezeit pflegenden Angehörigen die Chance geben, Beruf und häusliche Pflege des Verwandten unter einen Hut zu bekommen. Chancengerechtigkeit bedeutet aber auch: faire Chancen für Frauen auf Führungspositionen. Deutschland braucht dafür allerdings keine staatliche Einheitsquote, sondern ein flexibles, aber fest verankertes Instrument. Deshalb habe ich meinen Stufenplan mit der Flexiquote vorgelegt, den ich noch 2011 in einem Gesetz festschreiben will.“
Bislang ging es den Sozialpartnern vor allem darum, in den Unternehmen eine familienbewusste Personalpolitik nach vorn zu bringen. Es war und ist notwendig, Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die gleiche Teilhabe am Erwerbsleben zu ermöglichen. Künftig solle der Schwerpunkt auf die Chancengleichheit gelegt werden, betonte das IG-BCE-Vorstandsmitglied <b>Edeltraud Glänzer</b>: „Wir wollen Lösungen finden, um mehr Frauen Wege in die Führung zu öffnen. Bloße Absichtserklärungen sind uns da zu wenig. Wir drängen in den Unternehmen auf verbindliche Zielvorgaben. Mehr Frauen in Führungspositionen – das ist ein zentrales Thema. Dieser Anspruch muss sich in der konkreten Personalpolitik widerspiegeln.“
BAVC-Hauptgeschäftsführer <b>Hans Paul Frey</b> forderte die Politik auf, dem Beispiel der Chemie-Branche zu folgen und mehr für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu tun: „Die Unternehmen haben mit flexiblen Arbeitszeiten und umfassenden Betreuungsangeboten bereits Beachtliches geleistet. Sie können aber die Politik nicht ersetzen. Diese versäumt es nach wie vor, ein ausreichendes Angebot an Betreuungsplätzen zu organisieren. Dabei wäre es viel effizienter, früh in der Karriere eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, als über unbrauchbare Instrumente wie gesetzliche Quoten zu diskutieren. Eine starre gesetzliche Regelung lehnen wir ab. Jede Quote wird in der Praxis scheitern.“&nbsp; ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 May 2011 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spitzengespräch IG BCE und BAVC: Tarifeinheit jetzt gesetzlich verankern</title>
			<link>http://www.chemie-sozialpartner.de/news/newsdetails/article//spitzengespraech-ig-bce-und-bavc-tarifeinheit-jetzt-gesetzlich-verankern/</link>
			<description>Am Dienstag (2. November 2010) sind der geschäftsführende Hauptvorstand der IG BCE unter Leitung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Ohne Tarifeinheit keine konstruktive Tarifpolitik</b>
IG BCE und BAVC betrachten die Tarifeinheit als unabdingbare Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit des Chemie-Tarifsystems. Das Aufkommen neuer Spartengewerkschaften in der Chemie würde eine Fortsetzung der innovativen Tarifpolitik für die ganze Branche unmöglich machen. Dabei hat die gemeinsame Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise erst kürzlich unter Beweis gestellt, wie wichtig ein effektives und verlässliches Tarifsystem für die Sicherung von Standort und Beschäftigung ist.
Ohne Tarifeinheit werden Partikularinteressen bevorzugt – den Preis zahlen alle anderen. Deshalb fordern IG BCE und BAVC gemeinsam, das bewährte Prinzip Tarifeinheit auf Grundlage des Vorschlags von DGB und BDA gesetzlich zu verankern. Wer ein funktionierendes Tarifsystem erhalten will, darf nicht abwarten, sondern muss schnell handeln. Es braucht jetzt die politische Entscheidung, die grundgesetzlich normierte Tarifautonomie so auszugestalten, dass sie auch in Zukunft&nbsp; eine wichtige Säule der Sozialen Marktwirtschaft sein kann.&nbsp;
<link fileadmin/user_upload/documente/erklaerungen/tarifeinheit_02_november_2010.pdf _blank download "Initiates file download"><img height="10" width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Gemeinsame Erklärung der Chemie-Sozialpartner: Tarifeinheit gesetzlich verankern<br /></link>&nbsp;
<b>Konsequentes Krisenmanagement als Fundament der aktuellen Erholung</b>
Nach dem historischen Krisenjahr 2009 hat die Chemie-Industrie überraschend schnell auf einen Erfolgskurs zurück gefunden. Ein maßgeblicher Faktor für diese positive Entwicklung ist das konsequente Krisenmanagement von Unternehmen und Beschäftigten im Verlauf der Krise. Mit Hilfe von Kurzarbeit und tariflichen Flexi-Instrumenten sorgten die Sozialpartner gemeinsam dafür, dass betriebsbedingte Kündigungen weitgehend vermieden werden konnten. Die erfolgreiche Beschäftigungssicherung in der Chemie-Industrie ist eine wesentliche Ursache der wirtschaftlichen Erholung in der Branche.
<br /><b>10 Jahre Sozialpartner-Gremium Responsible Care</b>
Ebenfalls verabschiedet wurde eine gemeinsame Erklärung zu 10 Jahren Sozialpartner-Gremium Responsible Care. Die weltweite Responsible Care-Initiative steht für den Willen der chemischen Industrie, über gesetzliche Vorgaben hinaus den Umweltschutz, die Sicherheit von Produkten und Verfahren sowie die Gesundheit der Beschäftigten und der Verbraucher zu gewährleisten und zu verbessern.
Die Sozialpartner der chemischen Industrie haben die Chancen und das Potenzial von Responsible Care frühzeitig erkannt, Aktivitäten in den Unternehmen unterstützt und eigene Aktivitäten entwickelt. Um die verschiedenen Handlungsansätze und Initiativen zu bündeln und zu koordinieren, haben die Sozialpartner der chemischen Industrie, BAVC und IG BCE, sowie der Verband der Chemischen Industrie (VCI), bereits im Jahr 2000 das Sozialpartner-Gremium Responsible Care gebildet. Seitdem wurden auf der Grundlage der „Übereinkunft zu Responsible Care“ der drei Organisationen vom 5. November 1999 zweimal jährlich Tagungen durchgeführt, in denen die drei Organisationen sich über ihre Aktivitäten im Bereich von Responsible Care sowie des Umwelt- und Gesundheitsschutzes informiert und abgestimmt haben.
<link fileadmin/user_upload/documente/erklaerungen/10Jahre_RC.pdf - download><img height="10" width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Gemeinsame Erklärung „10 Jahre Sozialpartner-Gremium Responsible Care“</link>&nbsp;]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 16:37:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Neue Sozialpartner-Vereinbarung unterzeichnet </title>
			<link>http://www.chemie-sozialpartner.de/news/newsdetails/article//neue-sozialpartner-vereinbarung-unterzeichnet/</link>
			<description>Die Chemie-Sozialpartner stellen ihre gemeinsamen Empfehlungen zu Europäischen Betriebsräten auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Vereinbarung gibt gemeinsame Hinweise für die konkrete Arbeit der Europäischen Betriebsräte, etwa zu Informations- und Anhörungsprozessen, zu Zusammensetzung und Organisation sowie zur Anpassung bestehender Regelungen an sich ändernde Unternehmensstrukturen. Sie aktualisiert die bereits 1990 abgeschlossene Sozialpartner-Vereinbarung zu Betriebsratskontakten auf europäischer Ebene und ergänzt diese um die seitdem gewonnenen Erfahrungswerte. 1990 formulierten die Chemie-Sozialpartner als erste Branche gemeinsame Hinweise zu europäischen Betriebsratskontakten. Schon vor Inkrafttreten der ersten EU-Richtlinie 1996 hatten 80 Prozent der infrage kommenden deutschen Chemie-Unternehmen auf freiwilliger Basis entsprechende Vereinbarungen getroffen. 
Europaweit sind heute über 200 Europäische Betriebsräte in der chemischen Industrie aktiv. Davon entfallen über 40 auf Unternehmen, die ihren Hauptsitz in Deutschland haben. Angesichts der im vergangenen Jahr erneuerten EU-Richtlinie zu Europäischen Betriebsräten, die bis Juni 2011 in nationales Recht umgesetzt werden muss, betrachten die Chemie-Sozialpartner die heute unterzeichnete Vereinbarung auch als inhaltlichen Impuls für den Gesetzgeber. 
<b>Frey: „20 Jahre gute Erfahrungen mit Europäischen Betriebsräten&quot;</b>
BAVC-Hauptgeschäftsführer Frey betonte die wachsende Bedeutung Europäischer Betriebsräte: „Im Zuge der Internationalisierung werden Kontakte zwischen Betriebsräten und Unternehmen über den nationalen Rahmen hinaus immer wichtiger. In der Chemie haben wir über 20 Jahre gute Erfahrungen mit der Arbeit Europäischer Betriebsräte sammeln können. Bei der Umsetzung der neuen EU-Richtlinie sollte der Gesetzgeber auf dieses Wissen zurückgreifen. Wichtig ist vor allem, dass der Kern des bisherigen Erfolgsrezeptes dauerhaft erhalten bleibt: der Freiraum zur Vereinbarung und Fortentwicklung unternehmensindividueller Regelungen.&quot; 
<b>Freese: „Internationalisierung der Mitbestimmung weiter fördern&quot;</b> 
Der stellvertretende Vorsitzende der IG BCE, Ulrich Freese, unterstreicht den wertvollen Beitrag der Europäischen Betriebsräte bei der Weiterentwicklung eines sozialen Europas: „Auf dem soliden Fundament der Sozialpartnerschaft zwischen dem BAVC und der IG BCE wollen wir weitere Impulse für eine erfolgreiche grenzüberschreitende Interessenvertretung in Europa geben. Den zukünftigen Herausforderungen in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft und den damit verbundenen Veränderungen kann nur durch eine breite Beteiligung der Beschäftigtenvertreter erfolgreich begegnet werden. Die Arbeit der Europäischen Betriebsräte muss durch qualitativ gute und effiziente Informations- und Anhörungsprozesse weiterentwickelt werden. Nur so können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Unternehmensentscheidungen beteiligt werden und Umsetzungsprozesse sozial gestalten.&quot; 
<link fileadmin/user_upload/documente/vereinbarungen/EBR-Vereinbarung-deutsch.pdf _blank download "Initiates file download"><img height="10" width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Sozialpartner-Vereinbarung: Europäische Betriebsräte in der Chemischen Industrie (PDF)</link>
<link fileadmin/user_upload/documente/diverse/Rede_Freese.pdf - download "Initiates file download"><img complete="true" height="10" width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Rede Ulrich Freese, stellvertretender IG-BCE-Vorsitzender (PDF)</link>
<link fileadmin/user_upload/documente/diverse/Rede_Frey.pdf - download "Initiates file download"><img complete="true" height="10" width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Rede Hans Paul Frey, BAVC-Hauptgeschäftsführer (PDF)</link>
<link fileadmin/user_upload/documente/vereinbarungen/EBR-Vereinbarung_Englisch.pdf _blank download "Initiates file download"><img height="10" width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Sozialpartner-Vereinbarung - Englisch (PDF)</link>
<link fileadmin/user_upload/documente/vereinbarungen/EBR-Vereinbarung_Franzoesisch.pdf _blank download "Initiates file download"><img height="10" width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Sozialpartner-Vereinbarung - Französisch (PDF)</link>
<link fileadmin/user_upload/documente/vereinbarungen/EBR-Vereinbarung_Spanisch.pdf _blank download "Initiates file download"><img height="10" width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Sozialpartner-Vereinbarung - Spanisch (PDF)</link>
<link fileadmin/user_upload/documente/vereinbarungen/EBR-Vereinbarung_Italienisch.pdf _blank download "Initiates file download"><img height="10" width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Sozialpartner-Vereinbarung - Italienisch (PDF)</link>
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			<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
			
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