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ChemieNord / IG-BCE-Landesbezirk Nord

Chemie-Sozialpartner im Norden sind Vorreiter beim Demografie- und Gesundheitsmanagement

Ralf Becker (IG BCE) und Dr. Jochen Wilkens (ChemieNord) werfen sich beim Thema Demografie- und Gesundheitsmanagement im Norden erfolgreich die Bälle zu. - Foto: AGV ChemieNord

Der demografische Wandel ist als Herausforderung mittlerweile in vielen Gesellschaftsbereichen erkannt. Für die Chemiebranche haben die Chemie-Sozialpartner mit dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie schon 2008 eine Vereinbarung getroffen, die 2012 weiterentwickelt wurde. So stehen heute bereits eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung, die eine angemessene Reaktion auf die Herausforderungen der demografischen Entwicklung ermöglichen. „Ein integriertes betriebliches Demografie- und Gesundheitsmanagement sorgt dafür, dass die Arbeitsfähigkeit der Belegschaft nachhaltig gefördert wird“, betont Dr. Jochen Wilkens, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes ChemieNord.

 

Konkret haben die Sozialpartner der chemischen Industrie beschlossen, dass durch betriebliche Maßnahmen die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Belegschaft erhalten und gesteigert werden soll. "Betriebliche Gesundheit" ist damit ein wichtiges Handlungsfeld. Der Tarifvertrag bietet hierzu einen Rahmen. Die tarifvertraglichen Instrumente bedürfen aber der konkreten Ausgestaltung vor Ort im Betrieb. Dabei unterstützen der Arbeitgeberverband ChemieNord und der Landesbezirk Nord der IG BCE ihre Mitglieder, denn die Chemie-Sozialpartner in Norddeutschland verstehen sich bei der Umsetzung dieser Vereinbarung als wichtige Dienstleiter.

 

 

 

Die Chemie-Sozialpartner haben eine Vorreiterrolle übernommen und bereits Mitte 2013 als erste eine gemeinsame Erklärung zum Demografie- und Gesundheitsmanagement unterzeichnet. Sie bieten umfassende Hilfestellungen an, unter anderem bei der Entwicklung und Umsetzung speziell abgestimmter Managementkonzepte. Gemeinsam mit allen Beteiligten können so in den Unternehmen Konzepte erarbeitet werden, die nachhaltig und erfolgreich sind. Dafür verfügen die Chemie-Sozialpartner über weitreichende Netzwerke, eine Reihe von starken Partnern, gute Kontakte zur Berufsgenossenschaft sowie zu allen Betriebs- und Innungskrankenkassen und der Rentenversicherung.

 

 

 

Mit dieser Unterstützung wird die Einführung eines betrieblichen Demografie- und Gesundheitsmanagements zum Erfolg und dieser Aufwand lohnt sich. Wissenschaftliche Auswertungen und alle Erfahrungen aus bisherigen Projekten zeigen: Für jeden investierten Euro fließen mindestens zwei Euro zurück. Für Ralf Becker, Leiter des IG BCE-Landesbezirks Nord ist deshalb klar: „Als Chemie-Sozialpartner gestalten wir aktiv den demografischen Wandel und setzen Meilensteine auf dem Weg zu einer alters- und alternsgerechten Arbeitswelt.“

 

 

Initiates file downloadGemeinsame Erklärung der Chemie-Sozialpartner: Demografie- und Gesundheitsmanagement