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Gemeinsamer Appell der Chemie-Sozialpartner

Ausbildungsniveau halten

Auszubildende in der chemischen Industrie, KaYann - Fotolia.com

Große Teile der chemischen Industrie sind im erheblichen Ausmaß von der aktuellen Wirtschaftskrise betroffen. Die Unternehmen im Bezirk Nordrhein haben gemeinsam mit den Betriebsräten und den Tarifvertragsparteien darauf reagiert und u. a. durch die Nutzung der tariflichen Öffnungsklauseln und Einführung von Kurzarbeit alles getan, um die Arbeitsplätze in den Betrieben zu sichern.

 

Aufgrund der erforderlichen Kosteneinsparungen steht in einigen Unternehmen nun auch die betriebliche Berufsausbildung zur Diskussion. Eine Verminderung der angebotenen Ausbildungsplätze ist nach unserer Auffassung jedoch der falsche Weg. In den kommenden Jahren wird es aufgrund der demografischen Entwicklung zunehmend schwieriger werden, alle Ausbildungsstellen zu besetzen. Deshalb gilt es jetzt auszubilden, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Die Tarifvertragsparteien der chemischen Industrie haben sich bereits im Jahr 2008 darauf geeinigt, das Ausbildungsniveau der zurückliegenden Jahre zu halten – auch um einem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen.

 

Die Sozialpartner der chemischen Industrie in Nordrhein appellieren daher an die Unternehmen, die Ausbildungsanstrengungen der letzten Jahre auch in der aktuellen Situation fortzusetzen und die Zahl der Ausbildungsplätze in 2009 nicht zurückzufahren.

 

Düsseldorf, 20. März 2009