Aus den Regionen
Ansicht   
Rheinland-Pfalz

Chemie investiert in die Zukunft

Maartje van Caspel - iStockphoto. com

Sozialpartner präsentieren Ausbildungszahlen für 2011

Einen positiven Trend zeigen die aktuell vorgelegten Ausbildungszahlen der rheinland-pfälzischen Chemie, die heute veröffentlicht wurden. Insgesamt boten die Unternehmen 1.463 Ausbildungsplätze neu an. Das sind 5 Prozent mehr als im Vorjahr.

 

Die Vertreter des Arbeitgeberverbandes Chemie Rheinland-Pfalz (AGV) und der Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IG BCE) präsentierten am 23. November 2011 am „Runden Tisch für Arbeitsmarktfragen“ in Bad Dürkheim die jüngsten Zahlen zur Ausbildung.

 

„Das sehr gute Ergebnis zeigt, dass der Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“ ernst genommen wird. Die Jugend braucht berufliche Perspektiven und die Unternehmen brauchen gut ausgebildete Fachkräfte. Diese Anforderungen werden durch den Tarifvertrag in der Chemie erfüllt“, so Ralf Sikorski, Landesbezirksleiter der IG BCE in Rheinland-Pfalz/Saarland.

 

„Das Angebotswachstum um 70 zusätzliche Ausbildungsplätze ist vor allem den Anstrengungen des Mittelstandes zu verdanken. Es zeigt, dass die Betriebe verstärkt in den Nachwuchs und damit in die eigene Zukunft investieren“, ergänzt Bernd Vogler, Hauptgeschäftsführer des AGV.

 

Von den angebotenen Ausbildungsplätzen entfallen 1.205 auf die klassische Ausbildung, 124 auf das Duale Studium und 134 auf Fördermaßnahmen, wie zum Beispiel Startplus. Besonders beim Dualen Studium ist seit 2004 ein kontinuierlicher Anstieg der Zahlen festzustellen.

 

Auch in diesem Jahr haben die Unternehmen mit ihrem Angebot die tarifvertraglichen Forderungen deutlich überschritten. Der seit 2003 bestehende Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“ verpflichtet die Unternehmen pro Jahr mindestens 1.422 Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.