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SoWIN 2019

So.WIN-Veranstaltung mit Arbeitsminister Heil: KI + Sozialpartnerschaft = Fortschritt

Foto: Tom Maelsa

Ein regionales Format auf Bundesebene: Widerspruch in sich? Mitnichten. Mit So.WIN, der „Sozialpartner-Werkstatt für Innovation und Nachhaltigkeit“, haben BAVC und IG BCE dies erfolgreich untermauert: In Kooperation mit der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) haben die Chemie-Sozialpartner Ende Mai im Ministerium über die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz (KI) diskutiert und gearbeitet: Werkstatt eben.

 

Bevor es in die Workshops ging (KI in Personalarbeit bzw. Lieferkette), hatten BAVC und IG BCE zudem Gelegenheit, mit Arbeitsminister Hubertus Heil ins Gespräch zu kommen. Die Sozialpartner, vertreten durch Ariane Reinhart, stellvertretende Vorsitzende des BAVC, und Francesco Grioli, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IG BCE, hoben die Bedeutung von Qualifizierung als Erfolgsfaktor für eine KI-getriebene digitale Transformation hervor. Der Minister nannte seinerseits die Sozialpartnerschaft als Gestaltungsformat der Wahl für den verantwortungsvollen Umgang mit KI.

 

Der Workshop „KI für die Personalplanung“ brachte zwei zentrale Erkenntnisse: 1. Das größte Potenzial im HR-Bereich hat KI für Personalentwicklung und Recruiting. 2. Damit die neuen Tools erfolgreich angewendet werden können, braucht es Anwendungsbeispiele mit konkretem Mehrwert, Beteiligung und gute Kommunikation. Nur wo Vertrauen in Algorithmen herrscht, werden die digitalen Helfer zur Unterstützung für die neue Arbeitswelt und nicht zum Problem.