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18.06.2019

Nationale Weiterbildungsstrategie: Chemie-Sozialpartner einigen sich auf zusätzliche Verpflichtungen.

Nationale Weiterbildungsstrategie: Chemie-Sozialpartner einigen sich auf zusätzliche Verpflichtungen - Foto: istockphoto.com - M_a_y_a

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Die Chemie-Sozialpartner unterstützen die am 12. Juni 2019 verabschiedete Nationale Weiterbildungsstrategie. Der von Bund, Ländern, Wirtschaft, der Bundesagentur für Arbeit und Gewerkschaften – darunter auch der IG BCE - beschlossene Zehn-Punkte-Plan beschreibt die wesentlichen Schritte und Handlungsfelder, um Beschäftigte für die digitale Transformation von Industrie und Arbeitswelt fit zu machen.

 

„Die Arbeitswelt 4.0 wird neue Kompetenzen von den Beschäftigten abverlangen, eine Nationale Weiterbildungsstrategie ist deshalb dringend notwendig“, sagt Petra Reinbold-Knape, im geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE unter anderem verantwortlich für das Themenfeld Bildung. „Der Zehn-Punkte-Plan soll den Beschäftigten den Zugang zu Fortbildungen erleichtern. Denn nur mit einer zeitgemäßen Qualifikation ihrer Beschäftigten können die Unternehmen ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sichern.“

 

Die Chemie-Sozialpartner gehen sogar noch einen Schritt weiter: Als einzige Branche haben sie sich zusätzlich auf sechs gemeinsame Verpflichtungen verständigt: IG BCE und BAVC wollen unter anderem in einem gemeinsamen Projekt gewerkschaftliche Vertrauensleute zu Weiterbildungsmentoren ausbilden. Sie sollen die Beschäftigten am Arbeitsplatz in Fragen der Weiterbildung unterstützen.