Vereinbarungen
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Gute Praxis: Mentoring

Unter dem Titel "Frauen Macht Erfolg – Frauen auf dem Weg in Führung" haben die Chemie-Sozialpartner Ende 2011 einen Workshop zum Thema Mentoring durchgeführt. Ein wichtiger Aspekt waren dabei Praxisbeispiele aus den Unternehmen der chemischen Industrie.

 Initiates file downloadDokumentation

Beruf und Familie:

Aus der Praxis für die Praxis

Gute Beispiele zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der chemischen Industrie" vor. Dabei gilt: Nachahmen ausdrücklich erwünscht!

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Chancengleichheit

Gemeinsame Grundsatzpositionen "Frauenförderung"

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Die Chemie-Sozialpartner sind der Auffassung, dass die Gleichbehandlung von Männern und Frauen in den Betrieben der chemischen Industrie zu sichern ist, dass die Berufstätigkeit von Frauen gefördert und ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in den Unternehmen verbessert werden sollten. Im Februar 1989 formulieren sie dies in ihrer gemeinsamen Grundsatzposition "Frauenförderung". Die Chemie-Sozialpartner sprechen sich in ihrem Positionspapier für "Chancengleichheit statt Quoten" aus und skizzieren Maßnahmen zur effektiven Frauenförderung. -
Das Positionspapier im Wortlaut

Chancengleichheit

Für eine chancengleiche und familienbewusste Personalpolitik

gilles lougassi - Fotolia.com

Mit dieser Vereinbarung vom 11. Mai 2006 knüpfen die Chemie-Sozialpartner BAVC und IG BCE an die im Jahre 1989 abgeschlossene Sozialpartner-Vereinbarung "Frauenförderung in der chemischen Industrie" an. Ziel ist es, die Verwirklichung von Chancengleichheit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer weiter voranzutreiben. Unterstützende Maßnahmen sind dabei flexible, familiengerechte Arbeitszeiten, flexible Arbeitszeitmodelle, Unterstützung bei Kinderbetreuung und Pflege Angehöriger, verbesserte Einstiegsmöglichkeiten nach der Elternzeit, Weiterbildungsmöglichkeiten und die Sensibilisierung der Führungskräfte. -
Die Vereinbarung im Wortlaut

Chancengleichheit

Gemeinsame Erklärung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

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Anlässlich des In-Kraft-Tretens des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetze (AGG) am 18. August 2006 haben BAVC und IG BCE ihr Tarifwerk einer Prüfung unterzogen und sind gemeinsam zu der Auffassung gelangt, dass die zwischen ihnen vereinbarten Tarifverträge der chemischen Industrie keine diskriminierenden Tatbestände in Bezug auf einzelne Arbeitnehmergruppen beinhalten. In ihrer Erklärung vom 9. Oktober 2006 verpflichten sich die Chemie-Sozialpartner dazu, sich auch zukünftig für die Wahrung der Rechte von Minderheiten und die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Förderung und Sicherung von Beschäftigung einzusetzen. -
Die Erklärung im Wortlaut

Chancengleichheit

Vielfalt nutzen – Chancengleichheit verwirklichen

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Rund 20 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland besitzen mittlerweile einen Migrationshintergrund. Sie bringen verschiedene Sprachen, religiöse Überzeugungen und Lebensstile mit in ihre neue Heimat und sind ein elementarer Teil der Gesellschaft und der Arbeitswelt geworden. Der Umgang mit dieser Vielfalt stellt für die Betriebe eine große Chance wie auch eine Herausforderung dar. BAVC und IG BCE rufen die Unternehmen in ihrer am 24. November 2008 in Hannover geschlossenen Vereinbarung zum Diversity Management dazu auf, die Vielfalt in den Betrieben durch Diversity-Management Konzepte besser zu nutzen und entsprechende Betriebsvereinbarungen abzuschließen. Ferner bieten sie Unternehmen und Betriebsräte Unterstützung bei der Umsetzung einer von Diversity-Kultur geprägten Unternehmenspolitik an. -
Die Vereinbarung im Wortlaut

Chancengleichheit

Familienbewusste Personalpolitik – auch in der Krise

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Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt für die Unternehmen der chemischen Industrie ein Top-Thema – trotz Wirtschaftskrise. Seit dem Abschluss der Sozialpartner-Vereinbarung "Für eine chancengleiche und familienbewusste Personalpolitik" im Jahre 2006 haben die Unternehmen der chemischen Industrie entsprechend der unterschiedlichen Ausgangssituationen vielfältige Maßnahmen zur Herstellung von mehr Chancengleichheit und zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie in die betriebliche Praxis umgesetzt. Allerdings sind derzeit die Unternehmen in Einzelfällen in Anbetracht der Krise gezwungen, notwendige Kostenreduzierungen vorzunehmen. Bei den hierfür erforderlichen Überlegungen empfehlen die Sozialpartner, die Auswirkungen auf die Situation der Familien nicht aus dem Blick zu verlieren. -
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Chancengleichheit

Arbeiten und Leben in Balance - Neue Herausforderungen in einer veränderten Arbeitswelt

Die zwischen dem BAVC und der IG BCE in den Jahren 1989 und 2006 abgeschlossenen Sozialpartner-Vereinbarungen "Frauenförderung in der chemischen Industrie" und "Für eine chancengleiche und familienbewusste Personalpolitik" haben sich bewährt. Die betriebliche Praxis hat gezeigt: Sowohl in großen als auch in kleineren und mittleren Unternehmen wurde entsprechend der unterschiedlichen Ausgangssituationen – durch zahlreiche Maßnahmen zur Herstellung von Chancengleichheit und zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie – viel erreicht, um die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in den Betrieben zu sichern und gleiche berufliche Entwicklungsmöglichkeiten anzubieten. In einer veränderten Arbeitswelt haben sich neue Herausforderungen und Chancen entwickelt, die BAVC und IG BCE mit einer weiteren Sozialpartner-Vereinbarung aufgreifen und gemeinsam gestalten wollen.
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