Vereinbarungen
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Demografischer Wandel

Chemie-Formel zum demografischen Wandel

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Als erste Branche in Deutschland hat die Chemie mit ihrem am 16. April 2008 abgeschlossenen Demografie-Tarifvertrag umfassende Antworten auf die demografische Herausforderung entwickelt. Die Chemie-Formel zum demografischen Wandel gibt den Unternehmen und ihren Mitarbeitern passgenaue Instrumente an die Hand.
Sie enthält vier Elemente: Demografie-Analyse, Maßnahmen zur alters-, alterns- und gesundheitsgerechten Gestaltung der Arbeitsprozesse, Maßnahmen zur Qualifizierung während des gesamten Erwerbslebens und Maßnahmen zur (Eigen-) Vorsorge und Nutzung flexibler Instrumente für gleitende Übergänge zwischen Bildungs-, Erwerbs- und Ruhestandsphase. Zur praktischen Umsetzung stellt der Vertrag fünf Instrumente zur Verfügung: Langzeitkonten, Altersteilzeit, Berufsunfähigkeitszusatzversicherung, Teilrente und die tarifliche Altersvorsorge. -
Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie - Chemie-Sozialpartner präsentieren gemeinsame Erläuterungen

Demografischer Wandel

Gemeinsame Erklärung "Qualifizierung" von BAVC und IG BCE

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Der Chemiestandort Deutschland kann im internationalen Wettbewerb nur durch höchste Qualitätsstandards und innovative Produkte und Dienstleistungen gesichert werden, die ihrerseits von einem hohen Qualifikationsniveau und stetiger Weiterbildung der Mitarbeiter in den Unternehmen der Branche abhängen. Nachwuchssicherung und Qualifizierung sind damit wesentliche Erfolgsfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie. Am 29. März 2006 definieren die Chemie-Sozialpartner in ihrer gemeinsamen Erklärung Qualifizierung auf der Basis der Tarifverträge "Zukunft durch Ausbildung" und "Qualifizierung" entsprechende Maßnahmen.
Die Erklärung im Wortlaut

Demografischer Wandel

Zeitwertkonten in der chemischen Industrie

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Mit der Einführung von Zeitwertkonten in das System der Chemie-Tarifverträge haben BAVC und IG BCE seit 2003 ein zukunftsgerichtetes Instrument geschaffen, um neue Gestaltungsmöglichkeiten insbesondere für Qualifizierungszwecke zu eröffnen und Modelle für eine aufgrund der demografischen Entwicklung verlängerte Lebensarbeitszeit anzubieten. In ihrem gemeinsamen Positionspapier "Zeitwertkonten in der chemischen Industrie" vom 29. März 2006 stellen die Sozialpartner Argumente für die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen unter den Aspekten des lebenslangen Lernens und der demografischen Herausforderung zusammen. -
Das Positionspapier im Wortlaut