Vereinbarungen
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Europäischer Sozialpartner-Dialog

Betriebsratskontakte auf europäischer Ebene

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Im Zuge der Entwicklung des europäischen Binnenmarktes und des europaweiten Engagements von Unternehmen geben die Chemie-Sozialpartner BAVC und IG Chemie-Papier-Keramik im August 1990 gemeinsame Empfehlungen für die Gestaltung der Kontakte von Betriebsräten zu vergleichbaren Arbeitnehmervertretungen von Tochtergesellschaften in anderen europäischen Ländern. Die Hinweise betreffen die Wahl der Gesprächspartner, den personellen und zeitlichen Aufwand, die Gesprächsinhalte und die Ausgestaltung der Kontakte auf bilateraler oder multilateraler Ebene. -
Die gemeinsamen Hinweise der Chemie-Sozialpartner im Wortlaut

Europäischer Sozialpartner-Dialog

Aufnahme eines permanenten Sozialpartner-Dialogs

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Am 4. Dezember 2002 vereinbaren die beiden Organisationen European Chemical Employers Group (ECEG) und European Mine, Chemical and Energy Workers Federation (EMCEF) in Paris die Aufnahme eines permanenten europaweiten Sozialpartner-Dialogs in der chemischen Industrie. Das gemeinsame Ziel: Die Förderung der Belange der Branche auf europäischer Ebene zum Vorteil der Unternehmen und der Beschäftigten. Konkret vereinbaren die europäischen Chemie-Sozialpartner die Durchführung einer jährlichen Konferenz, regelmäßiger Treffen auf höherer Ebene und - bei Bedarf - die Einsetzung von Arbeitsgruppen zur Klärung spezifischer Themenstellungen. -
Die Vereinbarung im Wortlaut (englisch)

Europäischer Sozialpartner-Dialog

ECEG, EMCEF and CEFIC zu Responsible Care

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Die europäischen Chemie-Sozialpartner European Chemical Employers Group ECEG) und  European Mining Chemical and Energy Workers Federation (EMCEF) haben sich am 21. Mai 2003 im Brüssel darauf verständigt, Responsible Care in ihren Dialog einzubeziehen. Dies soll in Zusammenarbeit mit dem europäischen Chemieverband  CEFIC (European Chemical Industry Council) geschehen, der das Responsible Care Programm in Europa koordiniert. Responsible Care ist eine weltweite Initiative der chemischen Industrie. Dabei geht es um die beständige Verbesserung der Leistungen der chemischen Industrie bei Sicherheit, Umweltschutz und Gesundheitsschutz. Die drei Organisationen betonen in ihrem Memorandum die besondere Bedeutung von Responsible Care und definieren ihr gemeinsames Vorgehen. -
Das Memorandum im Wortlaut (englisch)

Europäischer Sozialpartner-Dialog

ECEG und EMCEF zu Bildung, Berufsausbildung und lebenslangem Lernen

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Die europäischen Chemie-Sozialpartner ECEG und EMCEF formulieren am 10. September 2004 in Helsinki ein Positionspapier zum Thema "Bildung, Berufsausbildung und lebenslanges Lernen". Sie betonen das beiderseitige Interesse an einer hohen und dauerhaft guten Qualifikation der Beschäftigten. So benötigt die Chemie-Industrie in besonderem Maße hoch qualifiziertes Personal und die Arbeitnehmer sichern durch stetige Weiterbildung ihre Beschäftigungs- und Karrierechancen. Die Chemie-Sozialpartner sprechen sich für eine verbesserte naturwissenschaftliche Bildung an europäischen Schulen und Universitäten aus und betonen die wachsende Bedeutung von lebenslangem Lernen. Zur Analyse der gegenwärtigen Qualifikations-Situation in der Industrie und zum fachlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg setzen sie eine Arbeitsgruppe ein. - Das Positionspapier im Wortlaut (englisch)

Europäischer Sozialpartner-Dialog

Errichtung des formalen Ausschusses für den sektoralen sozialen Dialog

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Die europäischen Chemie-Sozialpartner European Chemical Employers Group (ECEG) und European Mine, Chemical and Energy Workers Federation (EMCEF) haben im September 2004 in Brüssel vereinbart, einen "formalen Ausschusses für den sektoralen sozialen Dialog" einzusetzen. Der im Dezember 2002 begonnene freiwillige permanente europäische Dialog der Chemie-Sozialpartner bekommt hierdurch einen noch höheren Grad an Verbindlichkeit. Aufgabe des Ausschusses ist es, den europäischen Sozialpartner-Dialog zu organisieren und zu intensivieren. Dabei sollen besonders Themen aufgegriffen werden, die nicht im Rahmen nationaler Tarifverhandlungen behandelt werden, wie beispielsweise Berufliche Bildung, Gesundheits- und Sicherheitsfragen. -
Das Dokument im Wortlaut (englisch)

Europäischer Sozialpartner-Dialog

Die europäischen Chemie-Sozialpartner zu REACH

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REACH (Registration, Evaluation, Authorisation of CHemicals) steht für die EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Nach einem mehrjährigen Verfahren ist sie Ende 2006 in 2. Lesung von Rat und Europäischem Parlament verabschiedet worden und zum 1. Juni 2007 in Kraft getreten. Die europäischen Chemie-Sozialpartner haben den Entstehungsprozess der neuen EU-Chemikalienverordnung konstruktiv und gleichermaßen kritisch begleitet. Befürchtet wurden Wettbewerbsnachteile für die chemische Industrie in Europa. Ein weiterer Aspekt war die Praktikabilität der neuen Vorschriften in der Umsetzung. Die europäischen Chemie-Sozialpartner haben im Rahmen des Verordnungsverfahrens mehrfach eine Einschätzung vorgenommen. -  
ECEG, CEFIC und EMCEF zur "Neuen europäischen Chemikalienpolitik", November 2003
ECEG und EMCEF zu REACH (englisch), Juni 2005
ECEG und EMCEF zu REACH - Sicherheit und Praktibilität (englisch), Oktober 2006

Europäischer Sozialpartner-Dialog

EU-System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten

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Die Sozialpartner der europäischen Chemieindustrie haben am 29. September 2008 in Brüssel in einer gemeinsamen Stellungnahme ihre große Besorgnis über die derzeitigen EU-Pläne zum Emissionshandelssystem zum Ausdruck gebracht. Die Sozialpartner betonen ihre Unterstützung für Maßnahmen gegen den Klimawandel. Sie stellen aber gleichzeitig fest, dass die Produkte der chemischen Industrie für weitere Fortschritte im Klimaschutz unverzichtbar sind. Die europäische Arbeitnehmerorganisation EMCEF und der europäische Zusammneschluss der Arbeitgeber ECEG in der Chemieindustrie fordern die Kommission eindringlich auf, die Wettbewerbsfähigkeit von energieintensiven Industrien, einschließlich der chemischen Industrie nicht zu gefährden und speziell die Beschäftigungssituation zu berücksichtigen. -
Die Erklärung im Wortlaut