Vereinbarungen
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Standortsicherung und Beschäftigungsförderung

Empfehlungen zur Beschäftigungsförderung

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Die "Empfehlungen zur Beschäftigungsförderung" sind von den Chemie-Tarifvertragsparteien auf Bundesebene zusätzlich zu dem Schlichtungsspruch vom 11. Januar 1994 vereinbart worden und damit Teil des Gesamtergebnisses der Chemietarifrunde. In der damaligen Rezessionsphase sollte die neue Tarifregelung dazu beitragen, soviel Beschäftigung wie möglich zu sichern. Die Chemie-Sozialpartner fordern die Unternehmen in der "Empfehlung zur Beschäftigungsförderung" dazu auf, bei Beschäftigungsproblemen Möglichkeiten wie etwa flexible Arbeitszeiten, Arbeitszeitdifferenzierung, Teilzeitarbeit, Kurzarbeit und Freizeitausgleich bei Mehrarbeit in ihre Entscheidungsprozesse prüfend einzubeziehen.
Die Empfehlung im Wortlaut

Standortsicherung und Beschäftigungsförderung

Initiative für Standortsicherung und Beschäftigung

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Mit der Initiative für Standortsicherung und Beschäftigung, die Teil des Chemie-Solidarpakets vom 29. März 1996 ist, haben die Chemie-Tarifvertragsparteien ihre "Empfehlungen zur Beschäftigungsförderung" aus dem Jahr 1994 erweitert und fortgesetzt. Zentrale Punkte: Nutzung der neuen Möglichkeiten der Altersteilzeit, Förderung der Teilzeit, Reduzierung der Mehrarbeit, befristete Arbeitsverhältnisse, Einstellung und Eingliederung von Langzeitarbeitslosen, Entwicklung und Ausbau des Ausbildungsplatzangebotes, beschäftigungssichernde und beschäftigungsfördernde Maßnahmen auf betrieblicher Ebene und "Runde Tische für Arbeitsmarktfragen". -
Das Dokument im Wortlaut

Standortsicherung und Beschäftigungsförderung

Förderung der Teilzeit

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Teilzeitarbeit trägt dazu bei, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen. Sie erleichtert die Vereinbarkeit persönlicher und betrieblicher Belange. Individuelle Arbeitszeiten können Arbeitnehmern entsprechend ihrer individuellen Lebensphase den Einstieg in das Berufsleben ermöglichen, zur Erhaltung des Know-how des Mitarbeiters beitragen oder einen graduellen Ausstieg aus dem Arbeitsleben vorbereiten. Qualifizierte Mitarbeiter werden gefördert und bleiben dem Unternehmen erhalten, so heißt es in der Sozialpartnervereinbarung vom 24. August 2000 zu den Vorteilen der Teilzeitarbeit. Die Vereinbarung zeigt Wege zur Verbreitung auf, skizziert geeignete staatliche Rahmenbedingungen und bietet unterstützende Maßnahmen an. -
Sozialpartner-Vereinbarung im Wortlaut

Standortsicherung und Beschäftigungsförderung

Telearbeit - Moderne Arbeitsformen im Informationszeitalter

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Im Jahr 2000 wird die Arbeit mit neuen Informationstechnologien zunehmend Bestandteil der beruflichen Tätigkeiten. Sie eröffnet neue Möglichkeiten abhängiger und selbstständiger Arbeit und führt zu neuen Arbeitsformen. Die Chemie-Sozialpartner formulieren am 24.08.2000 gemeinsame Empfehlungen zur Telearbeit als moderner Arbeitsform im Informationszeitalter. Kernpunkte sind die Konkretisierung des Begriffs "Telearbeit" und die Definition der Rahmenbedingungen für diese neue Arbeitsform. Ferner vereinbaren IG BCE und BAVC, die Einführung der Telearbeit in den Unternehmen der chemischen Industrie zu fördern und fachlich zu begleiten. -
Die Empfehlungen im Wortlaut

Standortsicherung und Beschäftigungsförderung

Gemeinsame Erklärung von BAVC und IG BCE zur Nutzung der Flexibilisierungsinstrumente

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Im Juni 2004 geben die Chemie-Sozialpartner BAVC und IG BCE eine gemeinsame Erklärung zur Nutzung der Flexibilisierungselemente des Chemie-Tarifvertrags ab. Die Sozialpartner bekennen sich darin ausdrücklich zum modernisierten Flächentarifvertrag und verweisen im Einzelnen auf die Flexibilisierungselemente, die das Vertragswerk bietet. IG BCE und BAVC weisen in ihrer Erklärung auf zahlreich Beispiele erfolgreicher Nutzung der tariflichen Flexibilisierungsinstrumente zum Erhalt von Standorten und zur Beschäftigungssicherung hin und sichern den tarifgebundenen Unternehmen der chemischen Industrie zu, sie bei der verantwortungsvollen Nutzung dieser tariflichen Elemente zu unterstützen. -
Die Erklärung im Wortlaut

Standortsicherung und Beschäftigungsförderung

Finanz- und Wirtschaftskrise: Gemeinsame Erklärung von BAVC und IG BCE zur Nutzung der tariflichen Flexibilisierungsinstrumente

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Die Chemie-Sozialpartner BAVC und IG BCE haben am 25. Mai 2009 eine "Gemeinsame Erklärung zur Nutzung der tariflichen Flexibilisierungsinstrumente" zur Standort- und Beschäftigungssicherung angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise abgegeben. Dabei knüpfen sie grundsätzlich an die Aussagen der gemeinsamen Berliner Erklärung vom 18. November 2004 zum gleichen Thema an. Im Zuge der Krisensituation gewinnen die tariflichen Flexibilisierungsinstrumente jedoch deutlich an Bedeutung. In sechs Punkten formulieren BAVC und IG BCE konkrete Hinweise für die betriebliche Praxis. Wichtige Aspekte: Die Einigung der Betriebsparteien als Voraussetzung für die Nutzung der tarifliche Flexibilisierungsinstrumente, die Kombination verschiedener Flexibilisierungsmaßnahmen, die Abwägung zwischen Kurzarbeit und der Nutzung der Flexi-Elemente sowie die Arbeit der gemeinsamen Clearing-Stelle von BAVC und IG BCE. -
Die Erklärung im Wortlaut