Vereinbarungen
Ansicht   
Responsible Care

Verantwortliches Handeln in der chemischen Industrie:

Informationen zu den Aktivitäten und Projekten des deutschen Responsible-Care-Programms

Internet:
www.responsible-care.de

Umweltschutz - Responsible Care

Übereinkunft zu Responsible Care

Fedoren - Fotolia.com

Zwischen der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Hannover,
dem Verband der Chemischen Industrie e. V., Frankfurt, und
dem Bundesarbeitgeberverband Chemie e. V., Wiesbaden


wird die nachstehende

 

Übereinkunft zu Responsible Care

 

abgeschlossen.

Aufbauend auf der 1987 geschlossenen Umweltschutzübereinkunft bekunden die IG BCE, der VCI und der BAVC ihr gemeinsames Interesse an einer nachhaltigen Entwicklung der sozialen, wirtschaftlichen und Umweltbedingungen.

 

Deshalb bekennen sie sich zu Responsible Care als einer weltweit wichtigen Initiative der chemischen Industrie zur Verbesserung und Verdeutlichung der Leistung, wie eine Industrie ihre Arbeitnehmer, ihre Nachbarn, die Verbraucher und die Umwelt schützt.

 

IG Bergbau, Chemie, Energie, der Verband der Chemischen Industrie und der Bundesarbeitgeberverband Chemie wollen zusammenarbeiten, um die Responsible Care Initiative zu einem sichtbaren Erfolg zu machen. Dazu gehört, bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Produktion und für kontinuierliche Verbesserungen auf den Gebieten Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz gemeinsam verantwortlich zu handeln.

 

Die Unternehmen der chemischen Industrie beziehen die Arbeitnehmer und ihre Vertreter in Responsible Care Aktivitäten ein und unterrichten sie regelmäßig über den Stand der Umsetzung.

 

Alle Beteiligten sind sich einig, dass Responsible Care die Anwendung weltweiter Standards und Prinzipien fördert. Die Unternehmen der chemischen Industrie überprüfen regelmäßig den erreichten Status auf dem Gebiet von Responsible Care, um sicherzustellen, dass sie auf geeignete Weise die aktuelle Sichtweise der Industrie und die jeweilige Regierungspolitik sowie internationale Standards berücksichtigen.

 

Um die nachhaltige Entwicklung der chemischen Industrie und den Dialog darüber in sozialen, wirtschaftlichen und Umweltangelegenheiten zu fördern, wird folgendes vereinbart:

 

1. Es wird ein Gremium gebildet, in das je drei Vertreter entsandt werden. Dieses Gremium tritt zweimal pro Jahr zusammen, um sich über die Umsetzung von Responsible Care zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und eine strategische Weiterentwicklung von Responsible Care zu diskutieren. Dabei wird unter anderem auch der angemessene Dialog mit Politik, Umwelt- und Verbraucherverbänden sowie anderen interessierten Kreisen und der Öffentlichkeit erörtert.

 

2. Die von den Sozialpartnern der chemischen Industrie getragene Weiterbildungs-Stiftung wird beauftragt, unter Beteiligung von Experten aus den Unternehmen Schulungs- und Weiterbildungsprogramme zu Responsible Care, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen zu entwickeln.

 

Hannover/Frankfurt/Wiesbaden, den 5. November 1999